PERLEn verschwinden im Grün

Beim Offenen Forum Baukultur 2015 in Köln hatte ich das Glück im frisch erschienenen Architekturführer Köln – 103 Zeitgenössische Bauten und Quartiere – zu blättern. Natürlich suchte ich direkt nach dem Rheinparkcafé…

Mit Schrecken stellte ich fest, das Herzgebäude des Rheinparks existiert im Lageplan nicht, ebenso wenig wie das Rosencafé in der Nähe der Zoobrücke, am Nordrand des Rheinparks. Keine Spuren mehr, alles im wohlwollenden Kölner Grün verschwunden.

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Ist es Absicht oder nur ein Druckfehler?

Der für 1957 moderne Gebäudeumriss des Park-Cafés ist zugegebenermaßen komplex: Welche Rampe oder welche Brücke zum Gebäude gehört ist gar nicht so einfach – die hohe Kunst besteht in der Symbiose von Natur und Architektur. In anschaulichen Diagrammen zeigt es Matthias Dittmann auf dieser Website. Dem Rosencafé von 1957 wurde mit dem Betreiberkonzept der Claudius-Therme von 2005 die ursprüngliche Nutzung durch die Rheinparkbesucher bereits genommen – wie im Lageplan gibt es für Spaziergänger das ehemals stattliche Café nicht mehr.

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Die Zahl „6“ gibt am Standort des Park-Cafés einen Hinweis dem ich folge… auf der Bildseite ist dann doch noch ein Foto der PERLE zu sehen ist. Ufff!

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Ein Gefühl der Trauer und Nachdenklichkeit bleibt:
Ist das ein Zeichen für die bevorstehende Zukunft des Gebäudes?
Wird die PERLE überwuchert vom Rheinparkgrün oder dem Vergessen der Fachkollegen?
Wer sonst kann Wertschätzung und Wandel befördern?

Nur Beachtung, Solidarität und Werbung für noch vorhandene baukulturelle Schönheit kann daran etwas ändern.
AufbruchO.

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Bundesstiftung Baukultur und Förderverein werben für PERLE

Die Bundesstiftung Baukultur und der Förderverein der Bundesstiftung Baukultur schenkten zum Abschluss des Offenen Forums Baukultur 2015 in Köln der Perle Park-Café dieses schöne Motivationsfoto. Danke Unterstützer!

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(v.r.n.l) Esther Schwöbel, Projektmitarbeiterin, Berlin / Reiner Nagel, Vorsitzender der Stiftung, Potsdam / Oliver Grebe, Starter der Initiative, Köln / Andreas Fritzen, Vorstandsmitglied Förderverein, Köln.

Die Veranstaltung im wunderschönen revitalisierten 50er Jahre-Bau – dem ehemaligen Amerikahaus – gibt der Initiative Kraft und Mut zum Träumen und zum weiteren Werben um institutionsübergreifende Solidarität für Schönheit und Gemeinschaft. Mit Teamgeist könnte das Park-Café das nächste gerettete Schätzchen sein…

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am 7. Juni 2014, besuchte die PERLE die Fritz-Thyssen Stiftung zum Anlass des Cologne Latin America Symposium, mehr…
AufbruchO.

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Mit besten Grüßen aus Riga

Zum Abschluss der Fotoausstellung von Hans Engels „Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland“ erhält die Initiative „Pērle meklē dāmu” dieses motivierende Teamfoto des Goethe-Instituts aus der Hauptstadt Lettlands im Baltikum.

Perle in Riga
Das Gruppenbild mit PERLE wird begleitet von den freundlichen Zeilen der Programmkoordinatorin Antra Balode: Das Goethe-Institut Riga, das seit mehreren Jahren auch Projekte zur kulturellen sowie sozialen Nutzung von Leerstand in baltischen Ländern verwirklicht, unterstützt Sie! Aktuelle Teilnehmer der Aktion: Vertreter verschiedener lettischen Städte während des Seminars im Goethe-Institut Riga am 02.06.2015.

Nachdem die Ausstellung in Köln im Sommer 2014 zu sehen war, wurde Sie vom Goethe-Institut erst in Porto und anschließend in Riga präsentiert. Initiative berichtete.

Für die Solidarität bedankt sich „perle sucht dame“ mit einem musikalischen Gruß der Kölner Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin Trude Herr (1927-1991): Älter Sein. Songtext. Trude Herr war ein Deutscher Star der 50er Jahre. Mehr… Besonders empfehlenswert sind auch die Songs: Ich sage wat ich meine und Ming Stadt (Album 1987)

Songstart über die Homepage, Playtbutton oben links, einige Sekunden Geduld bis zum Upload – dann lauschen und schauen…
AufbruchO.

Durch die Blume

Alles so schön bunt hier! betitelt Uta Winterhager ihren Artikel vom 11.05.15 in koelnarchitektur, in dem Sie über die Hintergründe und die bevorstehende Sprengung der Deutschen Welle am Radertalgürtel berichtet. Sprengung ist beim Park-Café zum Glück nicht zu befürchten, aber bunt ist mittlerweile nix an ihm.

Schön bunt ist es jedoch wieder im Rheinpark und in den Beeten unmittelbar vor dem traurigen Café; der Standort für das Artikelfoto vom 03.06.2015 des KStA ist das Oberdeck des umzäunten Gebäudes.
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Wie sieht das Bild in die andere Richtung aus, in Richtung Park-Café?

Seit den Pressemitteilungen Mitte März 2015, im Zusammenhang mit der erfreulichen Betreiberfindung, hat es keinerlei Berichterstattung über die geplanten weiteren Schritte der Akteure der Sanierung gegeben. Tim Attenberger erwähnt am Rande seines Artikels am 02.06.2015 im KStA Bretterbudenzauber im Rheinpark die Haltung der ehemaligen Stadtkonservatorin Hiltrud Kier zur aktuellen Sanierungsplanung „angedachte Versaubeutelung“.

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Was bedeutet das für den Sanierungsprozess?
Wird die ehrliche Meinung dieser mutigen Dame berücksichtigt?

Der Mangel an Informationen durch die Lokalpresse ist traurig – der Mangel an Neugierde jedoch noch viel mehr. Diese schwierige aber wunderschöne städtische Immobilie braucht das, was sie baulich verkörpert: Offenheit, Transparenz und die Haltung der Nachkriegszeit es anzupacken. Gebraucht wird jetzt die Fähigkeit und der Wille zum Miteinander der vielen beteiligten Akteure – dann gelingt auch der neue AufbruchO.

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PERLE in Riga

Dank des Goethe Instituts ist bis zum 31.05.2015 die Fotoausstellung „Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland“ von Hans Engels – und dabei das Rheinparkcafé – in Lettland zu sehen.
Nachdem im Sommer 2014 „perle sucht dame“ die Ausstellung in Köln gezeigt hat, ging Sie mit dem Goethe Institut nach Porto weiter, Initiative berichtete.

Die Begeisterung für die 23 großformatigen Aufnahmen und die Würdigung der Architektur ist so groß, dass die Mitarbeiter des Instituts sogar eine Online-Ausstellung von „Aufbruch“ eingerichtet haben.

Als junge Demokratie (1990) ist für Lettland insbesondere die gesellschaftliche Symbolik der Deutschen Nachkriegsarchitektur sehr inspirierend. Die Ausstellungsbeschreibung beginnt mit: „Die Architektur der fünfziger Jahre stellt das Gegenstück zur Monumentalität der Kriegsjahre, zu den Schuttbergen der Nachkriegsjahre und der Maßstabslosigkeit der nationalsozialistischen Architektur dar. Die Fotografien von Hans Engels mit Texten von Axel Tilch machen den Geist der Zeit wieder lebendig.“ Mit dem Freundschaftsbuch Hans Engels würdigt das Institut in persönlicher Form zusätzlich den Fotografen.

Als Teil dieser Ausstellung findet also das Kölner Rheinparkcafé in anderen Ländern Beachtung und macht Menschen in anderen Ländern Mut – eine schöner Gedanke, denn in der eigenen Heimatstadt ist es leider weniger der Fall.

„Die Leichtigkeit und Transparenz sind typisch für die Architektur der jungen Republik“ heißt es in der Bildbeschreibung des Rheinparkcafés, Bild 21“ – für den erforderlichen Rettungsprozess der PERLE trifft das leider auch nicht zu. Und weiter: „Die Initiative „Perle sucht Dame“ sucht Investoren und Betreiber zur Sanierung und Nutzung des leerstehenden Cafés“. Das war 2014. Erfreulicherweise hat die Stadt Köln 2015 einen Betreiber gefunden. Mit ihm muss ein respektvolles und würdiges Betreiber- und Sanierungskonzept erarbeitet werden. Aufbruch tut hier Not.

Die Wertschätzung für das Rheinparkcafé bei anderen Menschen und Ländern ist eine Inspiration und Motivation über die eigenen Grenzen hinauszuwachsen. Aufbruchstimmung und Lösungsansätze sind jetzt gefragt.
AufbruchO.

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Rheinparkcafé „Versaubeutelung“?

Betitelt das überregionale Online-Magazin für Kulturlandschaften der Nachkriegsmoderne seinen Artikel vom 14. Mai 2015.

So benennt Frau Prof. Dr. Hiltrud Kier, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn, Stadtkonservatorin a.D. der Stadt Köln, die aktuellen städtischen Sanierungspläne für das Rheinparkcafé in ihrer Stellungnahme als Teil des Offenen Briefes an die Kölner Stadtgesellschaft des hdak vom 14. Mai 2015.

Zum Anlass der Pritzker-Preis Vergabe 2015 an Frei Otto wendet sich ein besorgter Kreis prominenter Unterstützer an die Öffentlichkeit mit dem Titel:
Pritzker Preis für Frei Otto
„Eine große Anerkennung auch für seine Bauten der Bundesgartenschau 1957 und 1971 in Köln – und ein Ansporn, sein Erbe in Köln zu bewahren und auch dem Umfeld von Tanzbrunnen, Staatenhaus und Rheinparkcafé mehr Wertschätzung zukommen zu lassen.“

Konkret zum Parkcafé: … „Aktuell ist auch die Planung für das Rheinparkcafé alarmierend. Ungeachtet der erfreulichen Entscheidung der Stadt Köln, das lange Zeit ungenutzte Gebäude zu sanieren und einer öffentlichen Nutzung zuzuführen, geben insbesondere der drohende Teilabriss der zur markanten Silhouette gehörenden Rampenanlage und die unsensiblen Eingriffe in der oberen Ebene Anlass zur Sorge.“
Der von Prof. Christl Drey (Vorsitzende) und Christian Wendling (Geschäftsführer) unterzeichnete Brief wird durch Stellungnahmen von Roland Dorn, Dr. Helmut Fußbroich, Prof. Dr. Hiltrud Kier, Dr. Ulrich Krings und Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Martin Struck und Walter von Lom unterstützt.

Die Initiative dankt den prominenten Akteuren für das öffentliche Engagement!
AufbruchO.

Offenen Brief an Kölner Oberbürgermeister

Bitte überdenken Sie die Baumaßnahme Rheinparkcafé

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Blumen blühen am Rhein” war das Motto der Bundesgartenschau 1957. Durch Hoffnung, Respekt und Sinnhaftigkeit erblühen Menschen. Das kleine Café im Rheinpark ist ein Ort, an dem der Besucher menschliches Maß und Heiterkeit spürt. Nun fürchten wir, dass ihm ohne Not gerade das genommen wird, was seinen Charme ausmacht.

Seit 2013 engagiert sich die Initiative “Perle sucht Dame“ für den Erhalt dieses Kleinods. Sehr groß war daher bei uns die Freude, als jüngst der baldige Beginn der Sanierung angekündigt wurde.

Allerdings teilen wir die Meinung des Urheberrechtsinhabers des Park-Cafés, der die geplanten Eingriffe als „brutal“ und „den Charakter und die Ästhetik des Gebäudes in erheblichem Maße beeinträchtigend“ darstellt. Reißt man die Rampe ab und baut im Obergeschoss einen Glaskubus ein, so werden die charakteristische Einbettung in die Parklandschaft und das feine Ineinanderspiel der einzelnen Ebenen nicht mehr ablesbar sein.

Wir sehen die einzigartige Chance, zusammen mit dem Sternwellenzelt des Pritzker-Preisträgers Frei Otto am Tanzbrunnen und dem Staatenhaus des damaligen Kölner Stadtbaudirektors Adolf Abel ein Ensemble mit hohem Qualitätsanspruch und Respekt vor dem architektonischen Erbe auszuweisen. Eine behutsamere Sanierung würde eine größere Strahlkraft weit über die Kölner Grenzen hinaus sichern. Mit kleinem Budget ist eine Vorbildfunktion möglich.

Bitte setzen Sie sich für ein Überdenken und einen Richtungswechsel der aktuellen Planung ein.

Mit freundlichen Grüßen und in ernster Sorge um eine Perle im Rheinpark,
Oliver Grebe, Initiator von „Perle sucht Dame“.

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Schreiben_2

Anlagen und Verteiler siehe Originalschreiben:

Der Geist des Hauses ist zerstört

Der Architekt Matthias Dittmann, BDA, sendet heute diese erklärenden Pictos an „perle sucht dame“. Im direkten Vergleich zwischen der Umbauplanung 2015 und dem Bestand 1957 wird erkennbar was verloren ginge.

Umbauplanung 2015
„Der Abriss der Rampe und die neue Treppe unterbrechen die flüssigen Bewegungen. Der Geist des Hauses ist zerstört. Das neue Bauvolumen im 2. OG widerspricht inhaltlich (und formal) der Idee des oben „leichter“ werdenden Hauses“.

Bestand 1957
„Ein Haus, das man in flüssigen Bewegungen erschreitet und das zu Ausblicken in die (Stadt-) Landschaft einlädt“.

Ich hoffe deine Pictos fördern den bislang nicht stattfindenden inhaltlichen Dialog.
Danke Matthias, Arquitecto solidariO!

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AUFBRUCH beginnt mit ABBRUCH

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Die gute Nachricht des Neustarts für das Rheinparkcafé wurde am 20. März 2015 durch die Kölner Lokalpresse entsprechend gefeiert. Zu Recht. Es ist überaus erfreulich, dass das zuständige Amt für Wirtschaft und Liegenschaften einen Betreiber gefunden hat und durch die Sanierung dieses Kleinods von 1957 dieses Denkmal für Köln gesichert werden soll.

Bei genauerem Hinschauen auf die vorgestellte Sanierungsplanung ist meine Stimmung jedoch weniger heiter; zur Anschauung habe ich einige der Hauptumbaumaßnahmen in einer der vorgestellten Visualisierungen farbig markiert.

– die Fußgängerrampe zur Erschließung des oberen Aussichtsdecks wird abgerissen und durch eine Treppe ersetzt
– ein neuer Aufzug und eine neue Innentreppe werden wegen der Forderung nach Barrierefreiheit gebaut
– ein neuer Baukörper wird auf dem Oberdeck hinzugefügt (unter dem Flugdach)
– Ausbildung der Rückfassade noch unbekannt (Komplettabriss?)

„Stadt und Architekt versprechen eine Restaurierung des Denkmals und einen zurückhaltenden Umbau„ berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger, sowie „…..haben die städtischen Denkmalschützer einen behutsamen Umbau gestattet“.

Auf die vorgestellten Maßnahmen trifft diese wohlwollende Beschreibung aus meiner Sicht nicht zu. Die vorgestellten baulichen Maßnahmen werden den Gebäudecharakter merklich verändern und sie sind weit entfernt von einer behutsamen und respektvollen Sanierung. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass ein zeitnaher Baubeginn angekündigt wurde. Keine inhaltlichen Diskussionen mehr!

Ist das Win-Win für den Standort Köln?
Sichert diese Sanierungsplanung den Erhalt der hohen architektonischen Qualität des überregional anerkannten Beispiels der Freizeit- und Erholungsbauten der Wiederaufbauzeit? (Nachweislich durch Schreiben der Bundesstiftung Baukultur).

„Nicht nur ökonomische Gesichtspunkte können Kriterien sein“ war eine der Hauptthesen des Kölner Baudezernenten Franz-Josef Höing beim „Kölner Diskurs, Kölner Perspektiven zum Öffentlichen Raum“, Ende 2014. Als Herzstück des Rheinparks ist das Parkcafé ein wichtiger Bestandteil des Gesamtensembles und kein isoliertes Gebäude.

Welche Haltung vertreten der Baudezernent und der Stadtkonservator zur aktuellen Sanierungsplanung des Parkcafés? Bislang ist allein von „wirtschaftlichen“ Aspekten die Rede. Die vorgestellte Planung zeigt den Konflikt zwischen Rendite und Schönheit bzw. Ökonomie und Baukultur. Der Mangel an inhaltlichem Diskurs zeigt leider auch den Mangel an Planungskultur.

AufbruchO.

Kölner Pressestimmen nach dem Startschuss

Die lokalen Medien kommentierten die offizielle Vorstellung des neuen Betreibers und der Sanierungsplanung wie folgt:
Kölner Stadt-Anzeiger: Das wird aus dem Parkcafé im Kölner Rheinpark
Kölner Rundschau: Neuer Gastronom fürs Parkcafé gefunden
EXPRESS: So schick wird das neue Parkcafé im Rheinpark
BILD: Gastro-König küsst Kölns schönstes Café wach

Die Medienresonanz hat gezeigt, welche Bedeutung das Parkcafé in der Öffentlichkeit hat, darüber freue ich mich sehr.
Nun denn: Aufbruch!

Betreiber gefunden, Sanierung wird vorgestellt!

Die Beigeordnete für Wirtschaft und Liegenschaften, Ute Berg, stellt bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 19. März 2015, um 14 Uhr den Betreiber und dessen Gastronomiekonzept im Parkcafé vor, informiert das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln am 13.03.2015.

Ebenfalls wird der planende Architekt Bodo Marciniak anhand von Plänen die Sanierungsmaßnahmen präsentieren, die im Rahmen des Förderprogramms für Beschäftigung „Win-Win für Köln“ durchgeführt werden sollen.

Die Initiative „perle sucht dame“ freut sich über die erfolgreiche Betreibersuche und ist gespannt auf die Vorstellung der Inhalte und Qualitäten. Gespannt bin ich auch, wer noch Interesse an der Veranstaltung hat…
AufbruchO.

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Nobelpreis-Architektur im Kölner Rheinpark

Am 15. Mai 2015 wird Frei Otto posthum mit dem Pritzker-Preis 2015 ausgezeichnet, der weltweit wichtigsten Architekturauszeichnung. Frei Otto ist nach Gottfried Böhm erst der zweite Deutsche, der mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet wurde. Die Presseerklärung der Preisverleihung hier.

In Köln hat er mit verschiedenen Zeltkonstruktionen im Kölner Tanzbrunnen (BUGA 1957 und 1971) seine Spuren hinterlassen.
Im Nachruf Meister der Zelte würdigen die Redakteure des KStA Nikolaus Bernau und Christian Hümmeler sein Lebenswerk. Der Schlußsatz: „Wenig ist in Deutschland seither gebaut worden, was so heitere Bilder einer offenen, optimistischen Gesellschaft erzeugt“. Die Autorinnen Uta Winterhager und Ira Scheibe würdigen in koelnarchitektur die Bauten im Detail. Sonderveranstaltung am 19.04.2015 im hdak: Frei Otto. Im Gespräch mit der Natur.

Die Initiative „perle sucht dame“ ist ausserordentlich glücklich über diese Auszeichnung und hofft, dass diese Würdigung zur Wertschätzung des gesamten baukulturellen Erbes im Rheinpark beiträgt. Adel verpflichtet.
AufbruchO.

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Sternwellenzelt 1957, Foto aus: Schönes Köln, Greven Verlag

 

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Schirmdächer Bundesgartenschau 1971, Foto aus: Garten am Strom, Bachem Verlag

PERLE’s Patenbau #8

8_amerika_haus_draussen_neu_0Let’s Twist again… betitelt Ursula Baus ihren Artikel über die gelungene Revitalisierung des ehemaligen Amerikahauses (1956-57) für die CO-Berlin Fotogalerie, Eröffnung 2014. Schlusszitat von Ursula Baus: „Es verstärkt sich der Eindruck, dass die Rehabilitierung der Nachkriegsmoderne in vollem Gang ist“.
Das Amerika Haus wurde 1956/57 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es diente bis 2006 als kulturelle Begegnungsstätte und Informationszentrum der USA – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Nach Jahren diverser Zwischennutzungen wurde das Gebäude 2014 vom Land Berlin denkmalgerecht saniert und nach einem Raumkonzept von mvprojekte mit Wolfgang Zeh in Zusammenarbeit mit Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio umgebaut. Die Kölner und Berliner Architektenkooperation ging aus einem durch CO-Berlin ausgelobten Wettbewerb hervor. Foto: David von Becker.

Tolle Umsetzung! – Inspiration für die PERLE? Die Galerie der weiteren Patenbauten findest Du hier
AufbruchO.

PERLE Siegerin des KStA-Köln-Barometers

Von Platz 17 auf Platz 12 startet unsere Perle im Köln-Barometer – so steht es um die Stadt – voll durch! Das Rheinparkcafé war der einzige Newcomer im Köln-Barometer 2014. Aktuell steht die Perle unter den 3 Themen mit Aufwärtstrend und ist die einzige Aufsteigerin um 5 Plätze. Weiter so!

Die Initiative „perle sucht dame“ drückt weiterhin die Daumen und ist gespannt auf die in Kürze angekündigte Betreiberentscheidung.

Die neue Beachtung und den fulminanten Aufstieg feiern wir mit einem neuen Titel auf der Playlist: Up, up, up (Nobody’s Perfect) von Lina Larissa Strahl, aus dem Soundtrack des Kinder- und Familienfilms Bibi & Tina – Der Film, 2013.

Das Parkcafé hat viel Potenzial für Köln:
Das Gebäude – als architektonisches Kleinod.
Der Rheinpark – als vielgenutzter und geschätzter „Garten am Strom“ insbesondere für Kölner Familien.

AufbruchO.
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Sechs Interessenten bei Ausschreibung dabei

Herr Frangenberg, Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, informiert über den aktuellen Sachstand: „Anfang 2015 wird eine Kommission, nach Prüfung der Bewerbungen, einen Vergabevorschlag machen. Nach der Entscheidung saniert die Stadt das denkmalgeschützte Architektur-Kleinod aus den 50er Jahren“.

Die Berichterstattung über die Sanierung ist bislang geprägt durch den Wunsch der Stadt nach Inklusion. Der zukünftige Betreiber ist verpflichtet schwer vermittelbare Arbeitslose zu beschäftigen.

Um den einmaligen Geist des Ortes zu retten und zu bewahren ist jedoch vor allem interessant wie das Denkmal baulich modernisiert werden soll. Eine öffentliche Informationsveranstaltung zu den geplanten Zielen und Qualitäten der Sanierung wäre sehr wünschenswert.

Gibt es denn schon eine Baugenehmigung?
AufbruchO.
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Aufbruch! beim Nachbarn – die Kölner Messe wird schick

Im Artikel „Grünes Licht für die neue Messe“ berichtet der KStA über die Sanierungs- und Expansionsvorhaben der Kölner Messe.

Von der Aufwertung der unmittelbaren Nachbarschaft kann die Perle nur profitieren. Ein stilvoller Business-Kaffee im Rheinparkcafé und ein Geschäfts-Spaziergang durch den Kölner Rheinpark sind wertsteigernde einzigartige Standortfaktoren.

Übrigens, heute vor zwei Wochen endete die Bewerbungsfrist für die Betreiber. Wann gibt es wohl grünes Licht für die Sanierung des Rheinparkcafés?
AufbruchO.
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PERLE in Porto

Heute wurde die Fotoausstellung von Hans Engels „Aufbruch! – Despertar!“ in Portugal eröffnet.
Das Goethe Institut unterstützt diese Ausstellung und präsentiert im Ausland herausragende Architektur Deutschlands der 50er-Jahre. „Mit der Experimentierfreudigkeit bei den Materialien, die sich in schlanken Konstruktionen, ausschwingenden Dächern, freischwingenden Betontreppen oder zarten Fensterprofilen ausdrückt, geht die Freunde an der Farbe als gestalterischem Ausdrucksmittel einher“ (Zitat der Ausstellungsbeschreibung).
Die Ausstellung mit dem Park-Café war zuvor Köln. Mit vielen Unterschriften auf der Rückseite des Fotos begleiten die Kölner Liebhaber das Park-Café auf seiner Reise.
Mit „Despertar“ fügt die Übersetzung dem Aufbruch eine neue Note hinzu: Erwachen!
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PERLE ist Teil von BDA Ausstellung

…UND UM UNS DIE STADT. Das Köln von morgen in der Stadt von gestern entdecken. Die Ausstellung: „Bilder des Wandels – die Stadt in privaten Fotos“ wurde am 30.10.2014 durch Thomas Knüvener, Architekt BDA, im Haus der Architektur Köln eröffnet. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der Bilder bis zum 7. November 2014 in einer großformatigen Projektion in der Stadtbibliothek Köln. Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe 2014 des BDA Landesverbandes: Ressource Stadt, umdenken – umnutzen – umbauen.

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Fristverlängerung für Betreiber

Die Abgabefrist für die Betreiberbewerbung (Dienstleistungskonzession) wurde durch die Stadt Köln vom 20. Oktober auf den 13. November 2014 verlängert. Die Frist endet um 14:00 Uhr. Gültig ist der Tag des Eingangs beim Zentralen Vergabeamt der Stadt Köln, Zimmer 10 A04.

Unentschlossene Gebäudeliebhaber und visionäre Betreiber traut Euch – die Fangemeinde der Initiative „Perle sucht Dame“ drückt Euch die Daumen!

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Besichtigung für Bewerber

Interessierte BewerberInnen hatten am 30. September letztmalig die Möglichkeit, vor Abgabe der Ausschreibungsunterlagen am 20. Oktober, von 14 bis 16 Uhr das Park-Café von innen zu besichtigen.

Als Ermutigung für noch unentschlossene Bewerber lege ich auf der Website einen neuen Song auf:  Fantasy – Earth Wind & Fire. Playbutton auf der Startseite der Website oben links.

Unentschlossene Gebäudeliebhaber und beherzte Betreiber traut Euch!
AufbruchO.

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Auster trifft PERLE

Zum Tag des offenen Denkmals 2014 in Köln besuchte an diesem Sonntag das Haus der Kulturen der Welt unsere Perle im Rheinpark. Das Foto von Hans Engels wurde veröffentlicht im Buch Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland.

Die Berliner Kongresshalle wurde 1956/57 als Geschenk der USA zur Internationalen Bauausstellung Interbau errichtet. Nach der Revitalisierung durch den Berliner Senat 2007 wurde es als Haus der Kulturen der Welt wiedereröffnet.

Die „Schwangere Auster“ ist in vielerlei Hinsicht ein inspirierendes Beispiel für die erfolgreiche Revitalisierung bundesdeutscher 50er-Jahre Architektur. Das neue kulturelle Nutzungskonzept verbindet Kultur, Gastronomie und Öffentlichen Raum – viele inspirierende Parallelen für das Kölner Park-Café.

Solch eine Patin wäre prachtvoll! Ein Dank an die Damen für das Gruppenbild.
AufbruchO.
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Stadt Köln sucht Betreiber – Ausschreibung gestartet

Das Presseamt informiert: „…Neben innovativen, gastronomischen Angeboten soll der künftige Betreiber Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten. Bis zum 20. Oktober können Angebote zur öffentlichen Ausschreibung beim Vergabeamt der Stadt Köln eingereicht werden. Die Unterlagen können abgerufen werden unter http://www.stadt-koeln.de/parkcafe.

Die Initiative wünscht unserer Perle eine rege und qualitative Beteiligung!

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Baukräne im Bauch

Die Initiative nahm am 04. September Teil am ersten Netzwerktreffen in NRW, organisiert durch die Landesinitiative StadtBauKultur, im Forum Produktdesign in Solingen. Neben spannenden Workshops und ermutigenden Reden gab es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen den vielfältigen Akteuren. Mit Überraschung und Freude stellte ich fest, dass die Initiative Rheinpark-Café aufgenommen wurde in das Adressbuch der Baukulturakteure NRW!

Mitgenommen habe ich den Satz: „Stell Dir vor es wird gebaut und keiner sieht hin…!“
AufbruchO.
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Finissage von AUFBRUCH!

Mit der Kölner Multiculti-Band „Micromundo“ verabschiedeten Freunde und Helfer am Samstagabend, den 30.08.14, das Park-Café-Foto und die anderen inspirierenden Fotos der 50er-Jahre-Bauten von Hans Engels.
Die Eintragungen im Gästebuch geben der Initiative Kraft und Mut – die Wertschätzung des Gebäudes ist vorhanden! Dank an die Helfer und Freunde für ihr großes Engagement.
Anbei einige Impressionen der gut besuchten Veranstaltung.

AUFBRUCH! geht – die echte PERLE bleibt!
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Welche Interessenten?

Der KStA kündigt die Ausschreibung der Betreibersuche seitens der Stadtverwaltung für die nächsten Tage an. Die Initiative wünscht unserer Perle eine qualitative und rege Beteiligung am Verfahren und ist gespannt auf die Nutzungskonzepte der Bieter.
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10 Betreiber auf der Liste

Die Kölnische Rundschau berichtet aus einem Interview mit dem zuständigem Amt für Wirtschaftsförderung: „Im Laufe des Novembers bis Anfang Dezember“ entscheidet sich, wer den Zuschlag bekommt als Betreiber. Das entscheidende Kriterium ist ein „wirtschaftlich tragfähiges Konzept“.
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