Nachbar Messe wird elegant

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Perle haben „Eleganz“ und „Transparenz“ den Ausschlag bei der Jury gegeben, das Architekturbüro JSWD aus Köln gewann den Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der Messe. Mehr Hintergründe auch hier: Köln-Deutz-Extra, 21.03.2016.
Bildschirmfoto 2016-03-23 um 23.01.05Ende letzten Jahres war die Jury noch nicht so glücklich: die Finalisten wurden zur Überarbeitung der Entwürfe gebeten, weil Nachbesserungsbedarf in Fragen der Atmosphäre gesehen wurde. „Die kommt noch nicht so ganz durch“ (Jury-Vorsitzender Kaspar Krämer). 600 Millionen Euro will die Messe bis 2030 investieren für „einen der attraktivsten innerstädtischen Messegelände der Welt“ (Kölner OB und Aufsichtsratschefin Henriette Reker).

Die Initiative „perle sucht dame“ freut sich über die neuen Entwicklungen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die städtebauliche Öffnung der Messe zum Rhein hin und zur Stadt werden dazu beitragen den Rheinpark und seine architektonischen Schätze Tanzbrunnen, Staatenhaus und Rheinparkcafé mehr Wertschätzung zukommen zu lassen.
Wer als Messebesucher aus der neuen Magistrale kommt und über den Rheinpark zum Rhein möchte, wird zuerst an den verschlossenen und uneleganten Rückfronten von Staatenhaus und RTL-Parkhaus vorbeigehen müssen und dann im Rheinpark direkt am Parkcafé vorbeikommen.
Bildschirmfoto 2016-03-23 um 22.37.25Eleganz, Transparenz und Leichtigkeit sind auch Hauptmerkmale der Architektur der 1950er Jahre und beim Parkcafé besonders gut gelungen. Es wäre erfreulich, wenn diese architektonischen Gewinner-Kriterien der Neugestaltung der großen Messe bei der bevorstehenden Sanierung des kleinen Parkcafés den gleichen Stellenwert bekommen würden.

rheinparkcafe_foto volker dennebier_2015

Quelle: Volker Dennebier aus Drohne 2015

Die Messe sagt: we energize your business
Die Perle fragt: who will energize our urban beauty?

CuriosO.

 

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