Durch die Blume

Alles so schön bunt hier! betitelt Uta Winterhager ihren Artikel vom 11.05.15 in koelnarchitektur, in dem Sie über die Hintergründe und die bevorstehende Sprengung der Deutschen Welle am Radertalgürtel berichtet. Sprengung ist beim Park-Café zum Glück nicht zu befürchten, aber bunt ist mittlerweile nix an ihm.

Schön bunt ist es jedoch wieder im Rheinpark und in den Beeten unmittelbar vor dem traurigen Café; der Standort für das Artikelfoto vom 03.06.2015 des KStA ist das Oberdeck des umzäunten Gebäudes.
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Wie sieht das Bild in die andere Richtung aus, in Richtung Park-Café?

Seit den Pressemitteilungen Mitte März 2015, im Zusammenhang mit der erfreulichen Betreiberfindung, hat es keinerlei Berichterstattung über die geplanten weiteren Schritte der Akteure der Sanierung gegeben. Tim Attenberger erwähnt am Rande seines Artikels am 02.06.2015 im KStA Bretterbudenzauber im Rheinpark die Haltung der ehemaligen Stadtkonservatorin Hiltrud Kier zur aktuellen Sanierungsplanung „angedachte Versaubeutelung“.

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Was bedeutet das für den Sanierungsprozess?
Wird die ehrliche Meinung dieser mutigen Dame berücksichtigt?

Der Mangel an Informationen durch die Lokalpresse ist traurig – der Mangel an Neugierde jedoch noch viel mehr. Diese schwierige aber wunderschöne städtische Immobilie braucht das, was sie baulich verkörpert: Offenheit, Transparenz und die Haltung der Nachkriegszeit es anzupacken. Gebraucht wird jetzt die Fähigkeit und der Wille zum Miteinander der vielen beteiligten Akteure – dann gelingt auch der neue AufbruchO.

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