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Daniela Gockel, Architektin, Köln
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Antonio Medina Cabrera, Tenor, Las Palmas de Gran Canaria
Prof. Erich Schneider-Wessling, Architekt, Köln
Konrad Adenauer, Köln
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Hans-Wilhelm Grebe, Managua

PERLEn verschwinden im Grün

Beim Offenen Forum Baukultur 2015 in Köln hatte ich das Glück im frisch erschienenen Architekturführer Köln – 103 Zeitgenössische Bauten und Quartiere – zu blättern. Natürlich suchte ich direkt nach dem Rheinparkcafé…

Mit Schrecken stellte ich fest, das Herzgebäude des Rheinparks existiert im Lageplan nicht, ebenso wenig wie das Rosencafé in der Nähe der Zoobrücke, am Nordrand des Rheinparks. Keine Spuren mehr, alles im wohlwollenden Kölner Grün verschwunden.

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Ist es Absicht oder nur ein Druckfehler?

Der für 1957 moderne Gebäudeumriss des Park-Cafés ist zugegebenermaßen komplex: Welche Rampe oder welche Brücke zum Gebäude gehört ist gar nicht so einfach – die hohe Kunst besteht in der Symbiose von Natur und Architektur. In anschaulichen Diagrammen zeigt es Matthias Dittmann auf dieser Website. Dem Rosencafé von 1957 wurde mit dem Betreiberkonzept der Claudius-Therme von 2005 die ursprüngliche Nutzung durch die Rheinparkbesucher bereits genommen – wie im Lageplan gibt es für Spaziergänger das ehemals stattliche Café nicht mehr.

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Die Zahl “6” gibt am Standort des Park-Cafés einen Hinweis dem ich folge… auf der Bildseite ist dann doch noch ein Foto der PERLE zu sehen ist. Ufff!

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Ein Gefühl der Trauer und Nachdenklichkeit bleibt:
Ist das ein Zeichen für die bevorstehende Zukunft des Gebäudes?
Wird die PERLE überwuchert vom Rheinparkgrün oder dem Vergessen der Fachkollegen?
Wer sonst kann Wertschätzung und Wandel befördern?

Nur Beachtung, Solidarität und Werbung für noch vorhandene baukulturelle Schönheit kann daran etwas ändern.
AufbruchO.

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