Freunde & Förderer:
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Daniela Gockel, Architektin, Köln
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Peter Rau, Neu-Isenburg
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Antonio Medina Cabrera, Tenor, Las Palmas de Gran Canaria
Prof. Erich Schneider-Wessling, Architekt, Köln
Konrad Adenauer, Köln
Dipl. Ing. Architektin Karin Piesch, Quartiersmanagerin, Köln
Hans-Wilhelm Grebe, Managua

Parkcafé in PASSAGEN 2017

VON OLIVER GREBE

170116_Eröffnung Infopavillon-2

Sonnendeck des Rheinparkcafés mit PASSAGENWimpel. Holzdach des neuen Infopavillons im Vordergrund

 „It’s Showtime! Die Passagen 2017 eröffnen als größte deutsche Designveranstaltung die internationale Designsaison mit Projekten und Inszenierungen der Créme de la Créme der internationalen Designerszene und entfalten im temporären „Design-Mekka-Köln wieder ihr ganzes Panorama“, eröffnet Schöpferin Sabine Voggenreiter das diesjährige Programmhandbuch.

Pünktlich zum Start der „Interior Design Week Köln. 16 bis 22. Januar 2017“ eröffnete unter der Nr. 174 des Passagenparcours der neue Infocontainer vor dem Rheinparkcafé. Zur Eröffnung hatte Ute Berg, zuständige Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln, sowie die Parkcafé-Betreiber Campione/Tinzmann die Lokalpresse am Montagmorgen um 10 Uhr zur Berichterstattung herzlich eingeladen.

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Pressegespräch am 16.01.2017: Infopavillon vor dem Rheinparkcafé

Leider war die scheidende Bauherrin nicht anwesend und interessierte Bürger waren auch kaum da. Vielleicht lag es am Montagmorgen, recht frisch war es dazu.

Das Interesse der Lokalpresse war jedoch groß und entsprechend die Meldungen am Tag darauf:

Stadtanzeiger: „Auf dem Weg zu altem Glanz“ von Agatha Mazur
Rundschau „Mehr als nur ein Bauzaun“, von Matthias Hendorf
Express „Rheinparkcafé soll 2018 fertig sein“ von Jennifer Meyer
Bild „Es tut sich was im Parkcafé“
Sowie Report-K.de, RTL-West und die Aktuelle Stunde.

„Ich denke wir haben den Nerv getroffen“ kommentierten am Tag darauf auf der Facebookseite die stolzen zukünftigen Betreiber. Der Kiosk im Pavillon soll im März 2017 eröffnen und das sanierte Rheinparkcafé 2018.

Auf eigene Kosten haben die Betreiber einen eigens dafür gestalteten Informationspavillon aus Holz errichtet und vor das Rheinparkcafé gestellt. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass es weitergeht“, betont der Betreiber Roberto Campione. Bürger können sich im neuen Pavillon zum aktuellen Stand der Sanierungsplanung informieren. „Zeichnungen, Skizzen, Zeitungsartikel und ein Miniaturbau vermitteln ein Bild vom neuen Café“.

Neugierig und voller Anerkennung für das Engagement der zukünftigen Betreiber ging ich hinein und war neugierig auf die neuen Pläne für die „perle“. Mein letzter Planungsstand war der Planungsstand Ende 2013, es wurde präsentiert zum Tag des Offenen Denkmals. Bedingt durch notwendige Abstimmungen mit dem Urheberrechtsinhaber und Architektensohn waren 2015/2016 Planungsanpassungen erforderlich geworden, die Planung verzögerte sich.

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Visualisierung der aktuellen Planung im Infopavillon – Rückseite Rheinparkcafé

Groß war mein Erstaunen als ich feststellen musste, dass die Zeichnungen im neuen Infopavillon die gleichen Zeichnungen waren wie 2013. Mit dickem rotem Stift und grünem Stift waren in den alten Plänen lediglich Anmerkungen und Hinweise ergänzt worden.
Die Ausführungsplanung für die Baustelle steht also noch aus. Insbesondere die neue Treppenführung für die Verbindung zum “Sonnendeck” muss noch komplett geplant werden.

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Visualisierung der aktuellen Planung im Infopavillon – Frontseite Rheinparkcafé

Da weder Bauherr noch Architekt anwesend waren, konnte ich die Frage nicht stellen, ab wann mit der Fertigstellung der Baustellenplanung zu rechnen sei. Die präsentierten Pläne sind es definitiv nicht.

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Zeitungsartikel im Infopavillon – Leitmotiv für Inneneinrichtung des Rheinparkcafés?

Und Innen?
Im Infopavillon zeigt ein Zeitungsartikel eine schicke Innenvisualisierung des alten Entwurfes „Ein Hotel im Rheinpark-Hügel“. Ist diese alte Studentenarbeit das Leitmotiv für die geplante Inneneinrichtung?

„Sobald das Wetter es zulässt wird mit der Betonsanierung begonnen“ , informierten die Betreiber ebenfalls beim Eröffnungstermin. Das ist ziemlich bald in Anbetracht der noch ausstehenden umfangreichen Planungsarbeiten…

Ich hoffe innständig es nimmt sich bauherrenseitig jemand des Projekts verantwortlich an. Die Pächter/Betreiber darf man bei der verantwortungsvollen Aufgabe der Sanierung des überregionalen Schmuckstückes nicht alleine lassen. So viel Zuversicht wie die Pressemeldungen kann ich leider nicht empfinden. Da fehlt noch viel Teamgeist…

Oder bin ich vielleicht in der falschen Show?
PensativO.

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