Kölner Perle 1957.

 

 

Kölner Perle heute.... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freunde & Förderer:
Jochen Wink, Architekt, Köln
Daniela Gockel, Architektin, Köln
Carmine Magna, architetto, Roma
Zenepa Ljikovic, Architektin, Ulcinj
Dorothea Grebe, Erzieherin, Sontra
TEQTRA, traductores e intérpretes sl, Barcelona
Peter Rau, Neu-Isenburg
Johannes Vera von Bargen, Consejo Nacional de la Cultura y las Artes, Chile
simoneBCN
Marion Sollbach, Nachhaltigkeitsmanagerin, Köln
Christa Klose, Sonderschullehrerin, Berlin
Antonio Medina Cabrera, Tenor, Las Palmas de Gran Canaria
Prof. Erich Schneider-Wessling, Architekt, Köln
Konrad Adenauer, Köln
Dipl. Ing. Architektin Karin Piesch, Quartiersmanagerin, Köln
Hans-Wilhelm Grebe, Managua

Ziele und Aufgaben

“perle sucht dame” ist eine bürgerschaftliche, ehrenamtliche und private Kölner Initiative. Sie wird 2013 vom Architekten Oliver Grebe ins Leben gerufen. Anlass ist der Wunsch, nach langjährigem Leerstand und Verfall, die respektvolle und stilvolle Sanierung des Kölner Baudenkmals Rheinparkcafé zu fördern. Wir wünschen uns, dass die Architekturperle und das Herzgebäude der Bundesgartenschau 1957 wieder ein belebtes, beliebtes und schönes Ausflugsziel für Kölner Familien wird.

Wir begrüßen daher ausserordentlich die anstehende Sanierung des denkmalgeschützten Herzgebäudes der Bundesgartenschau 1957 durch die Stadt Köln. Vor Baubeginn sind aber noch viele Fragen zu den Nutzungs- und Umbauzielen zu klären, damit eine qualitative und denkmalgerechte Sanierung möglich wird.

In Zeiten knapper kommunaler Kassen und anderer Bauprioritäten (Wohnungsbau, Schulbau, Infrastruktur, …) kann dieses Ziel nur durch das Engagement und die Spendenbereitschaft von Bürgern, Vereinen, Firmen und Institutionen gelingen. Diese Menschen suchen wir und wollen Sie dazu motivieren das Gemeinwohl, durch Investition in Baukultur, zu unterstützen.

Wir erinnern an die gesellschaftliche Bedeutung des überregional bedeutenden Baudenkmals der Nachkriegsmoderne – Zeugnis Bundesstiftung Baukultur – als Ansporn für das notwendige Engagement. Wir werben für Interesse und Wertschätzung in der Fachwelt und dokumentieren auf dieser Internetplattform die erhaltenen Unterstützerschreiben. Mit eigenen Kommentaren informieren wir über den aktuellen Sachstand und begleiten das Sanierungsprojekt mit Architektenaugen.  In einem weiteren Schritt soll diese Webplattform die finanzielle Unterstützung der Bürgerschaft bei der qualitativen Sanierung ermöglichen. Dieser befindet sich im Aufbau…

Das Café. Das Rheinparkcafé wurde 1957 im Rahmen der Bundesgartenschau gebaut und im Frühling 1957 feierlich durch den Bundeskanzler Konrad Adenauer eröffnet. Bis zu den 70er Jahren war das elegante Rheinparkcafé ein beliebtes sonntägliches Ausflugsziel für die Kölner Bürger. Während sich die Kinder im Park vergnügten, konnten die Eltern stilvoll und mit Domblick eine Tasse Kaffee trinken und ein Stück Kuchen dazu geniessen. Kaum ein Kölner der es damals nicht kannte und schätzte. Mit zunehmendem Wohlstand verlor der Rheinpark in den 80er Jahren an Attraktivität für die Bürger: Ausflüge in die Ferne waren angesagter als lokaler Charme. Der Cafébetrieb im Obergeschoss und auf dem Sonnendeck musste schliessen, nur der kleine Kiosk im Erdgeschoss und die Toiletten im Zwischengeschoss blieben in Betrieb. Mehr…

Der Architekt. Der Grazer Architekt Rambald von Steinbüchel-Rheinwall entwarf das Café, erarbeitete die Ausführungsplanung und war für die künstlerische Oberleitung 1956-57 verantwortlich. Der Poelzig-Schüler hat in den renommierten Ateliers von Peter Behrens und Hans Poelzig gearbeitet und gehörte zum Freundeskreis von Egon Eiermann, Sepp Ruf und Prof. Hentrich (Dreischeibenhaus in Düsseldorf).

Der Bauherr. Stadt Köln, Dezernat Wirtschaft und Liegenschaften, Amt für Wirtschaftsförderung, Abteilung Arbeitsmarktförderung. Die “Sanierung des Rheinparkcafé im Rheinpark” ist Teil des Projektes “Win-win-für Köln”, ein kombiniertes Programm der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik. Die bewilligten Sanierungskosten betragen 2,72 Mio. Euro, mit eine Bauzeit von 2 Jahren wird gerechnet. Als Fertigstellungsjahr wird 2018 anvisiert. Mehr…

Der Urheberrechtsinhaber. Die Umbauplanung 2013 wurde ohne Abstimmung mit dem Urheberrechtsinhaber erarbeitet. Die Initiative vermittelt 2014 den Kontakt zwischen dem Architektensohn Dipl.-Ing. Architekt Chrysanth von Steinbüchel-Rheinwall in München und dem Bauherr Stadt Köln. In mehreren folgenden Abstimmungsgesprächen der beteiligten Akteure wird mit Hilfe des Gestaltungsbeirates der Stadt Köln ein Konsens gefunden. Eine Überarbeitung der Planung wird erforderlich. 2016 stimmt der Urheberrechtsinhaber einer modifizierten Entwurfsplanung für den Umbau zu. Die daraus folgende Ausbauplanung muss noch mit dem Urheberrechtsinhaber abgestimmt werden.

Die Initiative.
 Wird Ende 2013 gestartet von Oliver Grebe, anlässlich des Ratsbeschlusses der Stadt Köln. Als Voraussetzung für die Sanierung beschliesst der Rat, einen Betreiber für die Architekturperle zu finden. Die Initiative startet daraufhin 2014 eine Wertschätzungskampagne und unterstützt die Betreibersuche der Stadt Köln. Die Fotoausstellung zum gleichnamigen Buch des Fotografen Hans Engels “Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland” wird dank vieler lokaler Partner und überregionalem Crowdfunding finanziert und nach Köln gebracht. Ein Foto der Architekturperle Rheinparkcafé steht im Mittelpunkt der Ausstellung. WDR-Lokalzeit berichtet…
Die Betreibersuche endet 2015 erfolgreich. Mehr…

In einem Offenen Brief an den Kölner OB Roters bittet die Initiative 2015 um ein Überdenken der bestehenden Sanierungsplanung. Die Planung stellt wirtschaftliche Kriterien stark in den Vordergrund, denkmalgerechte Kriterien werden aus Sicht von Experten zu wenig berücksichtigt.

Die Baustelle.
2016 starten Entkernungsarbeiten und Schadstoffbeseitigungen im Innenbereich. Seit März 2017 steht das Aussengerüst, die Betonsanierung beginnt.

Der neue Betreiber. Im Frühjahr 2015 gibt der Bauherr Stadt Köln den neuen Betreiber und Gewinner des Interessebekundungsverfahrens bekannt. Mehr…
Im Frühjahr 2017 eröffnet der neue Betreiber einen Infopavillon vor dem Rheinparkcafé und zeigt dort wie das Rheinparkcafé in Zukunft aussehen soll. Mehr…

 

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