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Bitte Parkcafé wieder in Köln-Barometer aufnehmen

VON OLIVER GREBE

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Am letzten Wochenende veröffentlichte der Kölner Stadt-Anzeiger das erste Köln-Barometer für 2017. Insgesamt viermal im Jahr erscheint darin die Rubrik: Wie läuft es bei den wichtigsten Bauvorhaben? Die „perle“ ist diesmal leider nicht mehr dabei. Schade, ist wohl nicht wichtig genug. Anfang 2015 war das Parkcafé sogar mal Senkrechtstarter, nicht nur schräger Pfeil. Von Platz 17 auf 12! Das Barometer ging damals aber auch bis Platz 20.

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Von den aktuellen 10 Plätzen haben leider nur drei einen schrägen grünen Pfeil nach oben: Moschee in Ehrenfeld, Gerling Quartier und Rudolfplatz. Einen Senkrechtstarter gibt es diesmal keinen.

Die Radakteure Helmut Frangenberg und Andreas Damm beklagen im Artikel den Mangel an positiver Vermarktung von Erfolgsprojekten seitens der Stadtverwaltung. „Vor allem mit dem Rheinboulevard ließe sich eine faszinierende, in die Zukunft weisende Botschaft verbinden: Hier ist ein attraktiver, öffentlicher Raum für alle entstanden – ein starkes Symbol für die Stadt der Zukunft, die nach wie vor eine Unmenge an schwierigen Aufgaben zu stemmen hat. Das ginge leichter, wenn man auch das Positive, das Mut-machende sieht.“

Das stimmt unbedingt. Lob motiviert eher als Tadel – kennen wir ja alle bei der Kindererziehung.

„Rheinparkcafé soll 2018 wieder eröffnen“ betitelte die junge Redakteurskollegin Agatha Mazur vor zwei Wochen ihren Online-Artikel zur Eröffnung des Baustellen-Infopavillons vor dem Parkcafé selbst. Ist das kein grüner Pfeil wert?

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Foto von Hans Engels unter Schirm Nr. 11. Open-air Fotoausstellung “Aufbruch! Architektur der 1950er Jahre” zum gleichnamigen Buch, Köln 2014.

Der Aufbruch bei der Perle ist etwas Positives und Mut-machendes. 60 Jahre nach seiner Eröffnung als Herzstück der Bundesgartenschau 1957 spielt der kleine Erinnerungs- und Sehnsuchtsortort heute eine Schlüsselrolle bei der Reaktivierung des öffentlichen Raumes. Hier kann ein attraktiver, öffentlicher Raum für alle entstehen – ein starkes Symbol für die Stadt der Zukunft. Als Bindeglied zwischen Rheinufer und dem neuen Messegelände kommt dem Rheinpark in der Ost-West Verbindung eine große Bedeutung zu. In der Nord-Süd Richtung verbindet er die neuen städtebaulichen Entwicklungsgebiete Mülheimer Hafen und Deutzer Hafen.

Die Aufnahme des Rheinparkcafés wäre ein Signal gegen den Frust und das Gefühl, dass in Köln nur das Große zählt und es für Kleines keine Lobby gibt. Das wäre sehr traurig…
Also bitte liebe Redakteure: tun Sie Gutes und reden Sie darüber, Sie tragen maßgebend zur Bildung von Aufbruchstimmung bei.

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Werbematerial der Bundesgartenschau 1957

 

 

 

 

 

 

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