Freunde & Förderer:
Dipl. Ing. Architektur Jochen Wink, Köln
Dipl. Ing. Architektin Daniela Gockel, Köln
Carmine Magna, architetto, Roma
Dipl. Ing. Architektin Zenepa Ljikovic, Köln
Dorothea Grebe, Sontra
TEQTRA, traductores e intérpretes sl, Barcelona
Peter Rau, Neu-Isenburg
Johannes Vera von Bargen, Consejo Nacional de la Cultura y las Artes, Chile
simoneBCN
Marion Sollbach, Nachhaltigkeitsmanagerin, Köln
Christa Klose, Berlin
Antonio Medina Cabrera, Tenor, Las Palmas de Gran Canaria
Prof. Erich Schneider-Wessling, Architekt, Köln
Konrad Adenauer, Köln
Dipl. Ing. Architektin Karin Piesch, Quartiersmanagerin, Köln
Hans-Wilhelm Grebe, Managua

Wer, wie, was?

Das Parkcafé im Rheinpark, Köln 1957. Die schönste und traurigste kleine Immobilie Kölns benötigt  Beachtung und Wertschätzung – seit Jahrzehnten verfällt sie nutzlos.

Die 2013 gestartete ehrenamtliche Initiative “perle sucht dame” möchte durch Öffentlichkeitsarbeit und Crowdfunding zur Wertschätzung und einer stilvollen Rettung des überregional bedeutenden Beispiels der Nachkriegsarchitektur (Zeugnis Bundesstiftung Baukultur) beitragen.

Die Unterstützer der Initiative “perle sucht dame” plädieren für eine respektvolle und angemessene Sanierung des architektonischen Denkmals zur Wiederbelebung der ehemaligen kulturellen und sozialen Bedeutung des Ortes. Das Parkcafé hat viel Potential für Köln:

Das Gebäude – als architektonisches Kleinod.
Der Rheinpark – als vielgenutzter und geschätzter “Garten am Strom” insbesondere für Kölner Jugendliche und Familien.

Unter Aktuell bieten wir Informationen und Kommentare über den aktuellen Sachstand, unter Inspiración  bundesweite Beispiele revitalisierter Patenbauten, unter Sanierung Links zum Bauherren, der Stadt Köln, sowie Historie zum Parkcafé und dem Rheinpark.

Die Partner und Helfer unterstützen “perle sucht dame” ideell, finanziell und durch offizielle Schreiben.

 

 

 

Initiave im “Who is who” der deutschen Baukultur

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Päckchen heute aus der Hauptstadt von der Bundesstiftung Baukultur –
mit herzlichen Grüßen und einem Gratisexemplar des Handbuches der Baukultur für 2016 / 2017 / 2018 “Who is who” mit unserem Eintrag.
Wir sind dabei! Wahnsinn!!

Das Handbuch ist eine Sammlung an Kontaktdaten und Informationen zu den Baukulturakteuren und ihren vielfältigen Aktivitäten sowie die umfassende Übersicht der Preise, Auszeichnungen und Ehrungen im Planungs- und Bauwesen in Deutschland.

Rheinparkcafé Köln – Initiative “perle sucht dame” ist zu finden bei Vereine/Initiativen auf Seite 102 unter der Nummer 0562 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rheinkolleg e.V. in Speyer (0561), dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. in Köln (0560) und der Richard J. Neutra-Gesellschaft in Frankfurt am Main (0563). Diese prominente, überparteiliche und internationale Nachbarschaft ist eine große Ehre und Wertschätzung für das kleine Kölner Rheinparkcafé. Alle Einträge finden Sie auch online unter www.bundestiftung-baukultur.de

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Wir freuen uns sehr über diese Verbundenheit der Bundesstiftung Baukultur und danken den Unterzeichnern des Schreibens Herrn Reiner Nagel als Vorstandsvorsitzender und Frau Silja Schade-Bünsow als Geschäftsführerin des Fördervereins der Bundesstiftung. Für eine Mitgliedschaft im Förderverein werde ich bei den Unterstützern der Initiative werben.

Das Unterstützungsschreiben der Bundesstiftung Baukultur im April 2014 an die Initiative hat maßgeblich zu der überregionalen Beachtung unserer “Perle” beigetragen und zu der positiven Wendung in der bevorstehenden Sanierung geführt. An dieser Stelle erneuten Dank für die Beachtung unserer kleinen “Perle”.

Mit herzlichem Gruß,
Oliver Grebe

 

Bauherreninfo: Sachstand Sanierung und Wiederinbetriebnahme

 

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Seit dem Startschuss der Sanierung im Frühjahr 2016 ist äußerlich am Park-Café wenig Bauaktivität erkennbar. Über Facebook haben interessierte Liebhaber „perle sucht dame“ nach dem aktuellen Sachstand gefragt.

Auf Nachfrage der Initiative informiert Frau Gramm, zuständige Projektleiterin seitens des Bauherren, Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln:

„Die erste Phase der Schadstoffsanierung ist bereits abgeschlossen. Derzeit finden mehrere Untersuchungen (z.B. Kanaluntersuchung) innerhalb des Gebäudes statt. Von außen sichtbare Bautätigkeit wird voraussichtlich wieder ab Anfang des Jahres 2017 in Form der Betonsanierung stattfinden.

Für den von den Betreibern geplante Pavillon wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Betreiber befinden sich nun im internen Planungs- und  Abstimmungsprozess mit ihren Partnern.

Ich gehe davon aus, dass wir mit dem Betreiber gemeinsam rechtzeitig über die Eröffnung informieren werden.“

 „perle sucht dame“ dankt Frau Gramm für die Auskünfte.

Die Initiative begrüßt außerordentlich die geplante Errichtung eines Infopavillons. Der Stadtgesellschaft würde damit die Möglichkeit gegeben sich über die Ziele der Sanierung zu informieren und an den Fortschritten der Umsetzung teilzuhaben.

Der Infopavillon wäre eine gelungene Maßnahme, die Hoffnung der Kölner auf eine erfolgreiche Rettung dieser kleinen – aber feinen – Architekturperle zu bewahren.

Wir hoffen auf baldige Umsetzung und Eröffnung!

Weitere Details zur Sanierung, Inbetriebnahme und Abstimmung mit dem Urheberrechtsinhaber können in der Mitteilung der Bezirksvertretung vom 09.06.2016 nachgelesen werden.

Umbau des Kölner Park-Cafés geht weiter

Deutz, 24.05.2016 Kölnische Rundschau
Die Sanierung des denkmalgeschützten Park-Cafés im Rheinpark wird in wenigen Wochen weitergehen, teilte Sigrid Gramm vom Amt für Wirtschaftsförderung auf Anfrage der Rundschau mit. Die Abstimmungsgespräche mit dem Sohn des Urheberrechts-Inhabers seien so gut wie abgeschlossen, eine Einigkeit sei erzielt worden. Nachdem die Entkernung des Gebäudes aus dem Jahr 1957 schon weitgehend erfolgt ist, stehen als nächstes die Schadstoff-Beseitigung und Betonsanierung an. Gramm geht von einer zweijährigen Bauzeit aus bis zur Neueröffnung 2018.

Wegen der Abstimmung mit dem Architekten-Sohn hatten die im Herbst aufgenommenen Arbeiten in den letzten Monaten überwiegend geruht. Schon länger steht fest, dass die für nächstes Jahr angestrebte Wiedereröffnung dadurch nicht mehr möglich ist.

Das Park-Café soll gastronomisch als Ganzjahresbetrieb bewirtschaftet werden. Im Gegensatz zu früher bekommt es eine innere Verbindung der Etagen, unter anderem, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Vor dem eleganten 50er-Jahre Bau mit seinen geschwungenen Terrassen wird die Betreibergesellschaft demnächst einen Pavillon aufstellen, in dem sich Interessierte über Planungen und Neukonzeption informieren können. Im Erdgeschoss des Gebäudes sind ein Café und ein Kiosk vorgesehen, im ersten Geschoss ein mediterranes Restaurant, im zweiten Obergeschoss eine Lounge. (KE)

Fragen von “perle sucht dame”:
Was hat sich in Bezug zur Sanierungsplanung 2014 verändert?
Wird die Rampe abgerissen?
Entsteht der neue Aufbau im zweiten Obergeschoss?

CuriosO.

 

 

Nachbar Messe wird elegant

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Perle haben “Eleganz” und “Transparenz” den Ausschlag bei der Jury gegeben, das Architekturbüro JSWD aus Köln gewann den Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der Messe. Mehr Hintergründe auch hier: Köln-Deutz-Extra, 21.03.2016.
Bildschirmfoto 2016-03-23 um 23.01.05Ende letzten Jahres war die Jury noch nicht so glücklich: die Finalisten wurden zur Überarbeitung der Entwürfe gebeten, weil Nachbesserungsbedarf in Fragen der Atmosphäre gesehen wurde. “Die kommt noch nicht so ganz durch” (Jury-Vorsitzender Kaspar Krämer). 600 Millionen Euro will die Messe bis 2030 investieren für “einen der attraktivsten innerstädtischen Messegelände der Welt” (Kölner OB und Aufsichtsratschefin Henriette Reker).

Die Initiative “perle sucht dame” freut sich über die neuen Entwicklungen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die städtebauliche Öffnung der Messe zum Rhein hin und zur Stadt werden dazu beitragen den Rheinpark und seine architektonischen Schätze Tanzbrunnen, Staatenhaus und Rheinparkcafé mehr Wertschätzung zukommen zu lassen.
Wer als Messebesucher aus der neuen Magistrale kommt und über den Rheinpark zum Rhein möchte, wird zuerst an den verschlossenen und uneleganten Rückfronten von Staatenhaus und RTL-Parkhaus vorbeigehen müssen und dann im Rheinpark direkt am Parkcafé vorbeikommen.
Bildschirmfoto 2016-03-23 um 22.37.25Eleganz, Transparenz und Leichtigkeit sind auch Hauptmerkmale der Architektur der 1950er Jahre und beim Parkcafé besonders gut gelungen. Es wäre erfreulich, wenn diese architektonischen Gewinner-Kriterien der Neugestaltung der großen Messe bei der bevorstehenden Sanierung des kleinen Parkcafés den gleichen Stellenwert bekommen würden.

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Quelle: Volker Dennebier aus Drohne 2015

Die Messe sagt: we energize your business
Die Perle fragt: who will energize our urban beauty?

CuriosO.

 

Kunst im Rheinpark gestohlen

Am vergangenen Wochenende wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Parkcafé die Bronzeskulptur “Zwei Störche” des Bildhauers Philipp Harth aus den 1950er Jahren  gestohlen, der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete.

160315_KStA_2 Störche gestohlenEin großer Verlust für den schönen Rheinpark und den öffentlichen Raum. Ein winterliches Foto von 2015 zeigt das grazile Zusammenspiel zwischen dem Storchenpaar und der Perle.

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Traurig, jetzt ist die Perle noch einsamer.
TristO.

Betonsanierung erforderlich

berichtet die Redakteurin der Kölnischen Rundschau Bianca Pohlmann in ihrem Artikel Wiedereröffnung des Parkcafés verzögert sich. Der angekündigte Eröffnungstermin im Sommer 2017 ist nach Auskunft der Wirtschaftsdezernentin Ute Berg nicht zu halten, so der Artikel. Aktuell herrscht Stillstand auf der Baustelle.

Ein Grund für die Verzögerung sind die noch nicht abgeschlossenen Abstimmungen mit dem Urheberrechtsinhaber. Dieser hatte 2015 Bedenken zur bestehenden Planung geäußert. Ein weiterer Grund kann die Betonsanierung sein, von der Notwendigkeit solch einer Maßnahme wird in dem Artikel zum ersten Mal öffentlich gesprochen. Die Höhe der Kosten für die Betonsanierung sei aber noch nicht absehbar.

Die Initiative “perle sucht dame” wünscht konstruktive Abstimmungen sowie wertschätzende und erhaltende Maßnahmen.
AufbruchO.

Ein hoffnungsvolles 2016!

 

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Liebe Unterstützer und Interessierte,

2016 wird das entscheidende Jahr für die Zukunft des Parkcafés – nach der Betreiberfindung 2015 soll jetzt die Sanierungsplanung konkretisiert werden und es soll gebaut werden.

Die hohe Identifikation der Stadt Köln mit dem kleinen Café aus den 1950er Jahren wird deutlich anhand des Jahresrückblicks 2015 im Kölner Stadt-Anzeiger: die Sanierungsmeldung des Parkcafés im März ist eine von drei Nachrichten der Themenfelder Architektur und Stadtplanung der gesamten Stadt.

2016 folgt die schwierige Aufgabe das Sanierungskonzept für das Baudenkmal zu konkretisieren und umzusetzen. Unserer Perle wünschen wir in ihrem Schicksalsjahr drei Dinge: Hoffnung – auf eine behutsame und würdevolle Sanierung. Respekt – vor ihrer zeitlosen Eleganz und ihrem einmaligen Charme. Verantwortung – bei der Umsetzung eines Bewirtschaftungskonzepts, welches der mangelnden Infrastruktur für Familien mit Kindern im Rheinpark hoffentlich Rechnung trägt.

Ich möchte, dass Köln dahinkommt, wo es hingehört – in die Champions League der deutschen Städte.“, so die neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker jüngst in ihrer Antrittsrede. Das Eröffnungsbild der Bundesgartenschau 1957 mit Bundeskanzler Adenauer zeigt, dass Köln vor 59 Jahren zu dieser Liga gehörte.

Die Initiative “perle sucht dame” ist davon überzeugt, dass die Sanierung des Parkcafés im Rheinpark ein Leitbildprojekt werden kann für die Wertschätzung von Baukultur im öffentlichen Raum und für die Wertschätzung der Bürger dieser Stadt. Mit kleinem Budget ist eine Strahlkraft weit über die lokalen Grenzen hinaus möglich.
Dafür engagieren wir uns!

Sehr viel Teamgeist und Wille seitens der vielen unterschiedlichen Beteiligten ist dafür noch erforderlich. „perle sucht dame“ hofft, dass sich die Reformziele der neuen Oberbürgermeisterin positiv und ganz konkret auf die Zukunft des Parkcafés auswirken – dann hätte unsere Perle ihre Dame gefunden…

Auf ein hoffnungsvolles 2016!
Oliver Grebe, Initiator


Rückblick 2015
Mit Aktionen, Informationen und Kommentaren haben wir 2015 die Wertschätzung des  Parkcafés gefördert. Hier eine Auswahl:

Dez. Erwähnung durch „Liebe deine Stadt“ 
Nov. Engagement der Politik (SPD)
Sept. Künstler als neue Nachbarn
Aug. Initiative im Deutschen Architektenblatt
Juli. Offener Brief an OB wird beantwortet
Juni. Wertschätzung von Bundesstiftung Baukultur und Goethe-Institut
Mai. Kritisches in moderneREGIONAL
Kämpferisches: Offenen Brief an Kölner OB übergeben
April. Didaktisches zur Wegeführung
März. Besorgtes von koelnarchitektur
Pressestimmen zur Betreibervorstellung
Mai. Hoffnungsvolles: Nobelpreis Architektur im Rheinpark
Februar. Presseerwähnung im Köln-Barometer

Dank an Merlin Bauer für den Aufbruch

Zum Anlass des zehnjährigen Jubiläums von Liebe deine Stadt ist in der November-Ausgabe der stadtrevue folgendes Interview mit Merlin Bauer zu lesen. Der Konzept- und Aktionskünstler startete 2005 sein Projekt als Appell an die Kölner Öffentlichkeit und gegen den “administrativen Vandalismus”. Mit seinem Projekt forderte er mehr Wertschätzung und Verantwortung ein gegenüber dem vorhandenen baukulturellen Erbe der Nachkriegsarchitektur. Über Jahre hinweg ehrte er einzelne Bauten und brachte sie in das kollektive Gedächtnis zurück. 2007 verlieh er dem Kölner Parkcafé die Liebe deine Stadt-Preisschleife mit Festreden von Aleida Assmann und Jan Assmann.

Neben dem Schauspielhaus als Signal des Aufbruchs benennt Merlin Bauer in diesem Interview die Initiativen beim Helios Gelände und das Parkcafé im Rheinpark. Das ehrt uns sehr!

Wir sind gespannt auf die angekündigte große Jubiläumskampagne die am 20. November losgeht und wünschen ihm viel Erfolg. Die “Liebe deine Stadt”-Anhänger möchten wir ermutigen, sich eigenverantwortlich und konkret für den Erhalt ihrer stummen Lieblinge einzusetzen.

AufbruchO.

151113_stadtrevue_Interview M. Bauer

Oberbürgermeisterkandidat OTT engagiert sich für PERLE

Herr Jochen Ott (SPD) beantwortet das Schreiben von “perle sucht dame”, welches ihm im Haus der Architektur Köln, im Rahmen der Veranstaltung “Baukulturelle Prüfsteine zur OB-Wahl”, übergeben wurde.

Wir bedanken uns für die persönliche Antwort bei Herrn Ott und freuen uns besonders über diese Insidernachricht:

Die Stadtverwaltung (Bauherr) hat endlich einen Gesprächstermin mit dem Urheberrechtsinhaber finden können, um die weitere Sanierungsplanung abzustimmen.

Als zukünftiger Oberbürgermeister möchte Herr Ott dafür Sorge tragen, dass bei der anstehenden Sanierung, die Belange des Denkmalschutzes sowie erhaltens– und schützenswerte Gestaltungsaspekte berücksichtigt werden müssen.

Herr Ott ist optimistisch, dass das Rheinparkcafé künftig in neuem Glanz und unter Beibehaltung seines Charmes erstrahlt. Wenn sich weiterhin so prominente Paten finden und engagieren, sind wir ebenso optimistisch!

AufbruchO.

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Willkommen Kölner Oper im Rheinpark

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Der Kölner Rat hat sich am vergangenen Donnerstag für das Staatenhaus als Interimsstandort für die Kölner Oper entschieden. „perle sucht dame“ freut sich außerordentlich über diese Entscheidung der Politik und über den kulturellen Brückenschlag.

Die Kölner Oper wird nationale und internationale Künstler und Kulturliebhaber in den Rheinpark führen und die notwendige baukulturelle Wertschätzung des Gesamtensembles zum Wohle der Stadt fördern.

Wir wünschen allen Beteiligten den erforderlichen Teamgeist, um das Ziel der Saisoneröffnung 2015/2016 erfolgreich zu realisieren.

Wir wechseln den Song auf der Playlist unserer Website und senden „Hommage“ von Aly Keita als musikalischen Willkommensgruß an alle Künstler, die sich alternativlos für diesen Interimsstandort ausgesprochen haben.

AufbruchO.

JA zur Interimsnutzung Staatenhaus

In der heutigen Ratssitzung wird über den Interimsstandort für die Kölner Oper entschieden.

Die Opernnutzung im Staatenhaus bietet die einmalige Chance zur notwendigen Aufwertung des gesamten Rheinparkareals und seinem vernachlässigten architektonischem Erbe.

„perle sucht dame“ wünscht den Ratsmitgliedern mit diesem Bildgruß Mut zum JA für das Staatenhaus und für den Standort in Rhein- und Domnähe.

MUT zur bauKULTUR.
AufbruchO.

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PERLE im Deutschen Architektenblatt

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Im August-Heft berichtet das DAB unter dem Thema “engagiert” über die Initiative. Großen Dank an die Redakteurin Cornelia Dörries und an die Redaktion! Diese überregionale Beachtung ist eine wertvolle Motivation, um in die respektvolle und qualitative Sanierung dieses Kölner Baudenkmals der Nachkriegszeit zu investieren.

Besonders gefreut haben wir uns darüber, das Park-Café im Titelbild des Beitrages Überzeugungstäter zu finden. Der Artikel berichtet über mehrere bedrohte bundesdeutsche Baudenkmäler. Von “Rettung” der Kölner Perle zu sprechen ist jedoch verfrüht; die Sanierung hat baulich noch nicht begonnen. Die überarbeitete Ausführungsplanung, in Abstimmung mit Denkmalpflege und Urheberrechtsinhaber, wurde der Öffentlichkeit noch nicht vorgestellt. Wir sind gespannt!

Fachdienststelle beantwortet Offenen Brief von Initiative

Die zuständige Fachdienstelle für die Sanierung des Rheinparkcafés der Stadt Köln, Amt für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktförderung, beantwortet als Bauherr mit beiliegendem Schreiben den Offenen Brief an den Kölner Oberbürgermeister Herrn Roters von „perle sucht dame“  http://rheinparkcafe-koeln.de/offenen-brief-an-koelner-oberbuergermeister/

Die wichtigsten Neuigkeiten:

  • Herr von Steinbüchel-Rheinwall – Urheberrechtsinhaber, Architekt und Sohn des erbauenden Architekten – hat um Überprüfung der bestehenden Planung gebeten bezüglich Rampe und Aufbau im Obergeschoss
  • Die bestehende Planung bildet einen Zwischenstand ab und ist nicht die endgültig abgeschlossene Planung
  • Ein Arbeitsmodell wird gebaut zur besseren Visualisierung der Optionen
  • Ausführungsplanung erfolgt in Kooperation mit dem Amt für Denkmalpflege
  • Einbindung von Geschäftsführer Gestaltungsbeirat der Stadt Köln
  • Einbindung von Geschäftsführer AFR (Architektur Forum Rheinland e.V.)

„perle sucht dame“ dankt Frau Gramm für diese hoffnungsvollen und positiven Nachrichten im Sinne der Wertschätzung unserer PERLE. Wir sind gespannt und voller Vorfreude auf den öffentlichen Vorstellungstermin von Ausführungsplanung mit neuem Modell.

CuriosO.

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Heute vor einem Jahr: Aufbruch! in Köln

Zum 1-jährigen Jubiläum dankt „perle sucht dame“ Fans und Supporter. Weiter so!

Wir blicken auf gemeinsame Erfolge zurück und informieren kurz über den aktuellen Sachstand.

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Heute vor einem Jahr eröffnet die Kölner Initiative zur Wertschätzung des Rheinparkcafés „perle sucht dame“ – in den Räumen der Stiftung Stadtgedächtnis – die Fotoausstellung „Aufbruch! Architektur der 50er Jahre in Deutschland“ zum gleichnamigen Buch von Hans Engels:
http://rheinparkcafe-koeln.de/vernissage-von-aufbruch/

Mittelpunkt der Ausstellung der großformatigen Bilder bundesdeutscher Architekturikonen war das Rheinparkcafé Köln. Architekt: Rambald von Steinbüchel-Rheinwall, 1957. Die Fotoausstellung 2014 weckte die öffentliche Wahrnehmung und die Wertschätzung für das höchst sanierungsbedürftige einzigartige Baudenkmal im Rheinpark.

Am 19. März 2015, nach über 40-jährigem Leerstand, gibt die Stadt Köln den Neustart bekannt. Zum Pressetermin stellt das Amt für Wirtschaft und Liegenschaften die Planung, den Architekten und den zukünftigen Betreiber vor. Nach bevorstehender Sanierung mit Umbau wird als Eröffnungsziel 2017 genannt.

Am 11. Mai 2015 wendet sich „perle sucht dame“ mit einem Offenen Brief an den Kölner Oberbürgermeister mit der Bitte die Planung zu überdenken:
http://rheinparkcafe-koeln.de/offenen-brief-an-koelner-obe…/
Die Kritik wird durch Fachkreise unterstützt, insbesondere durch Frau Prof. Dr. Hiltrud Kier, Stadtkonservatorin a.D. der Stadt Köln:
http://rheinparkcafe-koeln.de/rheinparkcafe-versaubeutelung/

Der Aufbruch! hat gerade erst begonnen – Entwicklungshelfer für die Rettung von Kleinem und Schönem werden weiterhin gebraucht…
Euer Starter Oliver Grebe

Groupie statt Selfie

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Am Sonntag den 28. Juni, am Tag der Architektur 2015,  laden wir zum spontanen Fototermin mit PERLE um 16 Uhr am Rheinparkcafé ein.

Mit einem Gruppenfoto möchten wir das Interesse und die Wertschätzung für dieses Kölner Kleinod der Nachkriegsarchitektur in der Öffentlichkeit fördern.

Zeigst Du Gesicht, bist Du dabei?

Ob klein oder groß,
ob jung oder alt,
diese schöne Kölner Perle
lässt keinen kalt.

Drum komm vorbei,
mach einen „Clic”,
Deine Beachtung
macht Sie wieder chic!

Bis Sonntag,
Oliver

PERLEn verschwinden im Grün

Beim Offenen Forum Baukultur 2015 in Köln hatte ich das Glück im frisch erschienenen Architekturführer Köln – 103 Zeitgenössische Bauten und Quartiere – zu blättern. Natürlich suchte ich direkt nach dem Rheinparkcafé…

Mit Schrecken stellte ich fest, das Herzgebäude des Rheinparks existiert im Lageplan nicht, ebenso wenig wie das Rosencafé in der Nähe der Zoobrücke, am Nordrand des Rheinparks. Keine Spuren mehr, alles im wohlwollenden Kölner Grün verschwunden.

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Ist es Absicht oder nur ein Druckfehler?

Der für 1957 moderne Gebäudeumriss des Park-Cafés ist zugegebenermaßen komplex: Welche Rampe oder welche Brücke zum Gebäude gehört ist gar nicht so einfach – die hohe Kunst besteht in der Symbiose von Natur und Architektur. In anschaulichen Diagrammen zeigt es Matthias Dittmann auf dieser Website. Dem Rosencafé von 1957 wurde mit dem Betreiberkonzept der Claudius-Therme von 2005 die ursprüngliche Nutzung durch die Rheinparkbesucher bereits genommen – wie im Lageplan gibt es für Spaziergänger das ehemals stattliche Café nicht mehr.

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Die Zahl “6” gibt am Standort des Park-Cafés einen Hinweis dem ich folge… auf der Bildseite ist dann doch noch ein Foto der PERLE zu sehen ist. Ufff!

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Ein Gefühl der Trauer und Nachdenklichkeit bleibt:
Ist das ein Zeichen für die bevorstehende Zukunft des Gebäudes?
Wird die PERLE überwuchert vom Rheinparkgrün oder dem Vergessen der Fachkollegen?
Wer sonst kann Wertschätzung und Wandel befördern?

Nur Beachtung, Solidarität und Werbung für noch vorhandene baukulturelle Schönheit kann daran etwas ändern.
AufbruchO.

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Bundesstiftung Baukultur und Förderverein werben für PERLE

Die Bundesstiftung Baukultur und der Förderverein der Bundesstiftung Baukultur schenkten zum Abschluss des Offenen Forums Baukultur 2015 in Köln der Perle Park-Café dieses schöne Motivationsfoto. Danke Unterstützer!

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(v.r.n.l) Esther Schwöbel, Projektmitarbeiterin, Berlin / Reiner Nagel, Vorsitzender der Stiftung, Potsdam / Oliver Grebe, Starter der Initiative, Köln / Andreas Fritzen, Vorstandsmitglied Förderverein, Köln.

Die Veranstaltung im wunderschönen revitalisierten 50er Jahre-Bau – dem ehemaligen Amerikahaus – gibt der Initiative Kraft und Mut zum Träumen und zum weiteren Werben um institutionsübergreifende Solidarität für Schönheit und Gemeinschaft. Mit Teamgeist könnte das Park-Café das nächste gerettete Schätzchen sein…

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am 7. Juni 2014, besuchte die PERLE die Fritz-Thyssen Stiftung zum Anlass des Cologne Latin America Symposium, mehr…
AufbruchO.

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Mit besten Grüßen aus Riga

Zum Abschluss der Fotoausstellung von Hans Engels “Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland” erhält die Initiative “Pērle meklē dāmu” dieses motivierende Teamfoto des Goethe-Instituts aus der Hauptstadt Lettlands im Baltikum.

Perle in Riga
Das Gruppenbild mit PERLE wird begleitet von den freundlichen Zeilen der Programmkoordinatorin Antra Balode: Das Goethe-Institut Riga, das seit mehreren Jahren auch Projekte zur kulturellen sowie sozialen Nutzung von Leerstand in baltischen Ländern verwirklicht, unterstützt Sie! Aktuelle Teilnehmer der Aktion: Vertreter verschiedener lettischen Städte während des Seminars im Goethe-Institut Riga am 02.06.2015.

Nachdem die Ausstellung in Köln im Sommer 2014 zu sehen war, wurde Sie vom Goethe-Institut erst in Porto und anschließend in Riga präsentiert. Initiative berichtete.

Für die Solidarität bedankt sich „perle sucht dame“ mit einem musikalischen Gruß der Kölner Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin Trude Herr (1927-1991): Älter Sein. Songtext. Trude Herr war ein Deutscher Star der 50er Jahre. Mehr… Besonders empfehlenswert sind auch die Songs: Ich sage wat ich meine und Ming Stadt (Album 1987)

Songstart über die Homepage, Playtbutton oben links, einige Sekunden Geduld bis zum Upload – dann lauschen und schauen…
AufbruchO.

Durch die Blume

Alles so schön bunt hier! betitelt Uta Winterhager ihren Artikel vom 11.05.15 in koelnarchitektur, in dem Sie über die Hintergründe und die bevorstehende Sprengung der Deutschen Welle am Radertalgürtel berichtet. Sprengung ist beim Park-Café zum Glück nicht zu befürchten, aber bunt ist mittlerweile nix an ihm.

Schön bunt ist es jedoch wieder im Rheinpark und in den Beeten unmittelbar vor dem traurigen Café; der Standort für das Artikelfoto vom 03.06.2015 des KStA ist das Oberdeck des umzäunten Gebäudes.
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Wie sieht das Bild in die andere Richtung aus, in Richtung Park-Café?

Seit den Pressemitteilungen Mitte März 2015, im Zusammenhang mit der erfreulichen Betreiberfindung, hat es keinerlei Berichterstattung über die geplanten weiteren Schritte der Akteure der Sanierung gegeben. Tim Attenberger erwähnt am Rande seines Artikels am 02.06.2015 im KStA Bretterbudenzauber im Rheinpark die Haltung der ehemaligen Stadtkonservatorin Hiltrud Kier zur aktuellen Sanierungsplanung “angedachte Versaubeutelung”.

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Was bedeutet das für den Sanierungsprozess?
Wird die ehrliche Meinung dieser mutigen Dame berücksichtigt?

Der Mangel an Informationen durch die Lokalpresse ist traurig – der Mangel an Neugierde jedoch noch viel mehr. Diese schwierige aber wunderschöne städtische Immobilie braucht das, was sie baulich verkörpert: Offenheit, Transparenz und die Haltung der Nachkriegszeit es anzupacken. Gebraucht wird jetzt die Fähigkeit und der Wille zum Miteinander der vielen beteiligten Akteure – dann gelingt auch der neue AufbruchO.

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PERLE in Riga

Dank des Goethe Instituts ist bis zum 31.05.2015 die Fotoausstellung „Aufbruch! Architektur der fünfziger Jahre in Deutschland“ von Hans Engels – und dabei das Rheinparkcafé – in Lettland zu sehen.
Nachdem im Sommer 2014 “perle sucht dame” die Ausstellung in Köln gezeigt hat, ging Sie mit dem Goethe Institut nach Porto weiter, Initiative berichtete.

Die Begeisterung für die 23 großformatigen Aufnahmen und die Würdigung der Architektur ist so groß, dass die Mitarbeiter des Instituts sogar eine Online-Ausstellung von „Aufbruch“ eingerichtet haben.

Als junge Demokratie (1990) ist für Lettland insbesondere die gesellschaftliche Symbolik der Deutschen Nachkriegsarchitektur sehr inspirierend. Die Ausstellungsbeschreibung beginnt mit: „Die Architektur der fünfziger Jahre stellt das Gegenstück zur Monumentalität der Kriegsjahre, zu den Schuttbergen der Nachkriegsjahre und der Maßstabslosigkeit der nationalsozialistischen Architektur dar. Die Fotografien von Hans Engels mit Texten von Axel Tilch machen den Geist der Zeit wieder lebendig.“ Mit dem Freundschaftsbuch Hans Engels würdigt das Institut in persönlicher Form zusätzlich den Fotografen.

Als Teil dieser Ausstellung findet also das Kölner Rheinparkcafé in anderen Ländern Beachtung und macht Menschen in anderen Ländern Mut – eine schöner Gedanke, denn in der eigenen Heimatstadt ist es leider weniger der Fall.

„Die Leichtigkeit und Transparenz sind typisch für die Architektur der jungen Republik“ heißt es in der Bildbeschreibung des Rheinparkcafés, Bild 21“ – für den erforderlichen Rettungsprozess der PERLE trifft das leider auch nicht zu. Und weiter: „Die Initiative „Perle sucht Dame“ sucht Investoren und Betreiber zur Sanierung und Nutzung des leerstehenden Cafés“. Das war 2014. Erfreulicherweise hat die Stadt Köln 2015 einen Betreiber gefunden. Mit ihm muss ein respektvolles und würdiges Betreiber- und Sanierungskonzept erarbeitet werden. Aufbruch tut hier Not.

Die Wertschätzung für das Rheinparkcafé bei anderen Menschen und Ländern ist eine Inspiration und Motivation über die eigenen Grenzen hinauszuwachsen. Aufbruchstimmung und Lösungsansätze sind jetzt gefragt.
AufbruchO.

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Rheinparkcafé “Versaubeutelung”?

Betitelt das überregionale Online-Magazin für Kulturlandschaften der Nachkriegsmoderne seinen Artikel vom 14. Mai 2015.

So benennt Frau Prof. Dr. Hiltrud Kier, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn, Stadtkonservatorin a.D. der Stadt Köln, die aktuellen städtischen Sanierungspläne für das Rheinparkcafé in ihrer Stellungnahme als Teil des Offenen Briefes an die Kölner Stadtgesellschaft des hdak vom 14. Mai 2015.

Zum Anlass der Pritzker-Preis Vergabe 2015 an Frei Otto wendet sich ein besorgter Kreis prominenter Unterstützer an die Öffentlichkeit mit dem Titel:
Pritzker Preis für Frei Otto
„Eine große Anerkennung auch für seine Bauten der Bundesgartenschau 1957 und 1971 in Köln – und ein Ansporn, sein Erbe in Köln zu bewahren und auch dem Umfeld von Tanzbrunnen, Staatenhaus und Rheinparkcafé mehr Wertschätzung zukommen zu lassen.“

Konkret zum Parkcafé: … „Aktuell ist auch die Planung für das Rheinparkcafé alarmierend. Ungeachtet der erfreulichen Entscheidung der Stadt Köln, das lange Zeit ungenutzte Gebäude zu sanieren und einer öffentlichen Nutzung zuzuführen, geben insbesondere der drohende Teilabriss der zur markanten Silhouette gehörenden Rampenanlage und die unsensiblen Eingriffe in der oberen Ebene Anlass zur Sorge.“
Der von Prof. Christl Drey (Vorsitzende) und Christian Wendling (Geschäftsführer) unterzeichnete Brief wird durch Stellungnahmen von Roland Dorn, Dr. Helmut Fußbroich, Prof. Dr. Hiltrud Kier, Dr. Ulrich Krings und Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Martin Struck und Walter von Lom unterstützt.

Die Initiative dankt den prominenten Akteuren für das öffentliche Engagement!
AufbruchO.

Offenen Brief an Kölner Oberbürgermeister

Bitte überdenken Sie die Baumaßnahme Rheinparkcafé

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Blumen blühen am Rhein” war das Motto der Bundesgartenschau 1957. Durch Hoffnung, Respekt und Sinnhaftigkeit erblühen Menschen. Das kleine Café im Rheinpark ist ein Ort, an dem der Besucher menschliches Maß und Heiterkeit spürt. Nun fürchten wir, dass ihm ohne Not gerade das genommen wird, was seinen Charme ausmacht.

Seit 2013 engagiert sich die Initiative “Perle sucht Dame“ für den Erhalt dieses Kleinods. Sehr groß war daher bei uns die Freude, als jüngst der baldige Beginn der Sanierung angekündigt wurde.

Allerdings teilen wir die Meinung des Urheberrechtsinhabers des Park-Cafés, der die geplanten Eingriffe als „brutal“ und „den Charakter und die Ästhetik des Gebäudes in erheblichem Maße beeinträchtigend“ darstellt. Reißt man die Rampe ab und baut im Obergeschoss einen Glaskubus ein, so werden die charakteristische Einbettung in die Parklandschaft und das feine Ineinanderspiel der einzelnen Ebenen nicht mehr ablesbar sein.

Wir sehen die einzigartige Chance, zusammen mit dem Sternwellenzelt des Pritzker-Preisträgers Frei Otto am Tanzbrunnen und dem Staatenhaus des damaligen Kölner Stadtbaudirektors Adolf Abel ein Ensemble mit hohem Qualitätsanspruch und Respekt vor dem architektonischen Erbe auszuweisen. Eine behutsamere Sanierung würde eine größere Strahlkraft weit über die Kölner Grenzen hinaus sichern. Mit kleinem Budget ist eine Vorbildfunktion möglich.

Bitte setzen Sie sich für ein Überdenken und einen Richtungswechsel der aktuellen Planung ein.

Mit freundlichen Grüßen und in ernster Sorge um eine Perle im Rheinpark,
Oliver Grebe, Initiator von “Perle sucht Dame”.

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Anlagen und Verteiler siehe Originalschreiben:

Der Geist des Hauses ist zerstört

Der Architekt Matthias Dittmann, BDA, sendet heute diese erklärenden Pictos an “perle sucht dame”. Im direkten Vergleich zwischen der Umbauplanung 2015 und dem Bestand 1957 wird erkennbar was verloren ginge.

Umbauplanung 2015
“Der Abriss der Rampe und die neue Treppe unterbrechen die flüssigen Bewegungen. Der Geist des Hauses ist zerstört. Das neue Bauvolumen im 2. OG widerspricht inhaltlich (und formal) der Idee des oben “leichter” werdenden Hauses”.

Bestand 1957
“Ein Haus, das man in flüssigen Bewegungen erschreitet und das zu Ausblicken in die (Stadt-) Landschaft einlädt”.

Ich hoffe deine Pictos fördern den bislang nicht stattfindenden inhaltlichen Dialog.
Danke Matthias, Arquitecto solidariO!

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AUFBRUCH beginnt mit ABBRUCH

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Die gute Nachricht des Neustarts für das Rheinparkcafé wurde am 20. März 2015 durch die Kölner Lokalpresse entsprechend gefeiert. Zu Recht. Es ist überaus erfreulich, dass das zuständige Amt für Wirtschaft und Liegenschaften einen Betreiber gefunden hat und durch die Sanierung dieses Kleinods von 1957 dieses Denkmal für Köln gesichert werden soll.

Bei genauerem Hinschauen auf die vorgestellte Sanierungsplanung ist meine Stimmung jedoch weniger heiter; zur Anschauung habe ich einige der Hauptumbaumaßnahmen in einer der vorgestellten Visualisierungen farbig markiert.

– die Fußgängerrampe zur Erschließung des oberen Aussichtsdecks wird abgerissen und durch eine Treppe ersetzt
– ein neuer Aufzug und eine neue Innentreppe werden wegen der Forderung nach Barrierefreiheit gebaut
– ein neuer Baukörper wird auf dem Oberdeck hinzugefügt (unter dem Flugdach)
– Ausbildung der Rückfassade noch unbekannt (Komplettabriss?)

„Stadt und Architekt versprechen eine Restaurierung des Denkmals und einen zurückhaltenden Umbau„ berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger, sowie „…..haben die städtischen Denkmalschützer einen behutsamen Umbau gestattet“.

Auf die vorgestellten Maßnahmen trifft diese wohlwollende Beschreibung aus meiner Sicht nicht zu. Die vorgestellten baulichen Maßnahmen werden den Gebäudecharakter merklich verändern und sie sind weit entfernt von einer behutsamen und respektvollen Sanierung. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass ein zeitnaher Baubeginn angekündigt wurde. Keine inhaltlichen Diskussionen mehr!

Ist das Win-Win für den Standort Köln?
Sichert diese Sanierungsplanung den Erhalt der hohen architektonischen Qualität des überregional anerkannten Beispiels der Freizeit- und Erholungsbauten der Wiederaufbauzeit? (Nachweislich durch Schreiben der Bundesstiftung Baukultur).

„Nicht nur ökonomische Gesichtspunkte können Kriterien sein“ war eine der Hauptthesen des Kölner Baudezernenten Franz-Josef Höing beim „Kölner Diskurs, Kölner Perspektiven zum Öffentlichen Raum“, Ende 2014. Als Herzstück des Rheinparks ist das Parkcafé ein wichtiger Bestandteil des Gesamtensembles und kein isoliertes Gebäude.

Welche Haltung vertreten der Baudezernent und der Stadtkonservator zur aktuellen Sanierungsplanung des Parkcafés? Bislang ist allein von “wirtschaftlichen” Aspekten die Rede. Die vorgestellte Planung zeigt den Konflikt zwischen Rendite und Schönheit bzw. Ökonomie und Baukultur. Der Mangel an inhaltlichem Diskurs zeigt leider auch den Mangel an Planungskultur.

AufbruchO.

Kölner Pressestimmen nach dem Startschuss

Die lokalen Medien kommentierten die offizielle Vorstellung des neuen Betreibers und der Sanierungsplanung wie folgt:
Kölner Stadt-Anzeiger: Das wird aus dem Parkcafé im Kölner Rheinpark
Kölner Rundschau: Neuer Gastronom fürs Parkcafé gefunden
EXPRESS: So schick wird das neue Parkcafé im Rheinpark
BILD: Gastro-König küsst Kölns schönstes Café wach

Die Medienresonanz hat gezeigt, welche Bedeutung das Parkcafé in der Öffentlichkeit hat, darüber freue ich mich sehr.
Nun denn: Aufbruch!

Betreiber gefunden, Sanierung wird vorgestellt!

Die Beigeordnete für Wirtschaft und Liegenschaften, Ute Berg, stellt bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 19. März 2015, um 14 Uhr den Betreiber und dessen Gastronomiekonzept im Parkcafé vor, informiert das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln am 13.03.2015.

Ebenfalls wird der planende Architekt Bodo Marciniak anhand von Plänen die Sanierungsmaßnahmen präsentieren, die im Rahmen des Förderprogramms für Beschäftigung „Win-Win für Köln“ durchgeführt werden sollen.

Die Initiative “perle sucht dame” freut sich über die erfolgreiche Betreibersuche und ist gespannt auf die Vorstellung der Inhalte und Qualitäten. Gespannt bin ich auch, wer noch Interesse an der Veranstaltung hat…
AufbruchO.

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Nobelpreis-Architektur im Kölner Rheinpark

Am 15. Mai 2015 wird Frei Otto posthum mit dem Pritzker-Preis 2015 ausgezeichnet, der weltweit wichtigsten Architekturauszeichnung. Frei Otto ist nach Gottfried Böhm erst der zweite Deutsche, der mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet wurde. Die Presseerklärung der Preisverleihung hier.

In Köln hat er mit verschiedenen Zeltkonstruktionen im Kölner Tanzbrunnen (BUGA 1957 und 1971) seine Spuren hinterlassen.
Im Nachruf Meister der Zelte würdigen die Redakteure des KStA Nikolaus Bernau und Christian Hümmeler sein Lebenswerk. Der Schlußsatz: “Wenig ist in Deutschland seither gebaut worden, was so heitere Bilder einer offenen, optimistischen Gesellschaft erzeugt”. Die Autorinnen Uta Winterhager und Ira Scheibe würdigen in koelnarchitektur die Bauten im Detail. Sonderveranstaltung am 19.04.2015 im hdak: Frei Otto. Im Gespräch mit der Natur.

Die Initiative “perle sucht dame” ist ausserordentlich glücklich über diese Auszeichnung und hofft, dass diese Würdigung zur Wertschätzung des gesamten baukulturellen Erbes im Rheinpark beiträgt. Adel verpflichtet.
AufbruchO.

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Sternwellenzelt 1957, Foto aus: Schönes Köln, Greven Verlag

 

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Schirmdächer Bundesgartenschau 1971, Foto aus: Garten am Strom, Bachem Verlag

PERLE’s Patenbau #8

8_amerika_haus_draussen_neu_0Let’s Twist again… betitelt Ursula Baus ihren Artikel über die gelungene Revitalisierung des ehemaligen Amerikahauses (1956-57) für die CO-Berlin Fotogalerie, Eröffnung 2014. Schlusszitat von Ursula Baus: “Es verstärkt sich der Eindruck, dass die Rehabilitierung der Nachkriegsmoderne in vollem Gang ist”.
Das Amerika Haus wurde 1956/57 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es diente bis 2006 als kulturelle Begegnungsstätte und Informationszentrum der USA – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Nach Jahren diverser Zwischennutzungen wurde das Gebäude 2014 vom Land Berlin denkmalgerecht saniert und nach einem Raumkonzept von mvprojekte mit Wolfgang Zeh in Zusammenarbeit mit Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio umgebaut. Die Kölner und Berliner Architektenkooperation ging aus einem durch CO-Berlin ausgelobten Wettbewerb hervor. Foto: David von Becker.

Tolle Umsetzung! – Inspiration für die PERLE? Die Galerie der weiteren Patenbauten findest Du hier
AufbruchO.

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